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Gedenken an Blanka Zmigrod
Organised by
VJSH - Verband Jüdischer Studierender Hessen
Gedenken an Blanka Zmigrod: Die Jüdische Gemeinde Frankfurt ruft zur Beteiligung an der Mahnwache des Verbands Jüdischer Studierender Hessen und der „Initiative 7. Oktober” am 22. Februar 2024 um 18:00 Uhr im Kettenhofweg / Ecke Niedenau auf.
In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 1992 wurde die Holocaust-Überlebende Blanka Zmigrod auf dem Heimweg zu ihrer Wohnung im Frankfurter Westend von einem schwedischen Neonazi erschossen. Wir wollen den anstehenden Jahrestag zum Anlass nehmen, um Blanka Zmigrod zu gedenken und gegen rechten und antisemitischen Terror zu demonstrieren.
Obwohl ihr Mörder schon früh ins Visier der Ermittlungsbehörden geriet, wurde ein Gerichtsverfahren gegen den Rechtsterroristen erst 25 Jahre nach der Tat eröffnet. In den Fokus der Öffentlichkeit geriet die Tat sowie der Täter im Zuge der Selbstenttarnung des NSU. Seit dem Prozess 2017 gibt es Forderungen, den Kettenhofweg in Blanka Zmigrod-Straße umzubenennen und den Mordfall in die Statistik zu rechter Gewalt aufzunehmen.
Auf Bestreben Ruben Gerczikows wurde im Jahr 2022 eine Gedenktafel an der Kreuzung installiert, die mit einem Zitat Zmigrods an sie erinnert: „Meine Genugtuung, für das, was mir die Nazis angetan haben, ist zu überleben und so gut und so lange wie möglich zu leben.“
Um dieser Erinnerung wachzuhalten, rufen wir zur Gedenkkundgebung auf.
Blanka Zmigrod unvergessen!